Null Kelvin. Einsteins Quantenspuk aus dem Hyperraum
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sehr visionär
• • • •   (bewertet mit 4 von 5 Punkten)

Rezension bezieht sich auf: Null Kelvin. Einsteins Quantenspuk aus dem Hyperraum (Taschenbuch) Das vorliegende Werk möchte unterhaltsam und spannend über das Bose-Einstein-Kondensat unterrichten, dass der Autor zu den Grundlagen der Schöpfung zählt, und Visionen für zukünftige Forschungen liefern.
In den ersten Kapiteln erzählt CC über die Geschichte der Kühlung und der Temperaturmessung. Danach erklärt uns CC das Bose-Einstein-Kondensat. Für ihn ist die Technik, mit der man dieses zugegebenermaßen sehr exotische Kondensat herstellt, geeignet, den alten Traum der Alchemie wahr werden zu lassen. Denn man könnte durch eine noch zu erforschende Methode der Transmutation der Elemente bei Mikrokelvin theoretisch beliebig Gold herstellen.
Weiter spekuliert der Autor auf der Grundlage des Bose-Einstein-Kondensat von Quantenwelten und Quantenwesen, die er im inneren der "Dunklen Materie" beheimatet. Dort könnte es auch relativ große Zugänge zum Hyperraum geben, ein Lieblingsthema des Autors (vgl. CALVET, C. (2002): Hyperraum - Die Beherrschung von Raum und Zeit). Er entwirft Phototron-Energiespeicher und Superfluide zum Verzinken von Autokarosserien. Die Themenweite der neuen Technologie lässt ihn schließlich vermuten, dass wir möglicherweise von extraterrestrischen Zivilisationen regelrecht umgeben sind.
Er beschreibt eine Computerberechnung zweier Rubidium-Atome als Bose-Einstein-Kondensat, deren Grafik einem Wasserskorpion der Urzeit vor 300 Mio. Jahren ähnelt, einem Trilobiten und findet andere Beispiele sodass er folgert: Die Ähnlichkeit zwischen Molekülen und Tierpanzern ist im Allgemeinen groß. Sämtliche biogenen Ablagerungen wären im Prinzip bereits in der Quantennatur der chemischen Elemente und der jeweiligen Atome vorprogrammiert und er sieht damit die klassische Evolutionstheorie in Frage gestellt. Im weiteren erklärt der Autor die Wirkungsweise der Homöopathie auf der Grundlage seiner Hyperraumtheorie.
In einem nächsten Kapitel erzählt uns der Autor von einem Superkondensat, also von einem Kondensat es Kondensats, sodass wir fähig werden, sogar den Klebstoff des Atomkerns, die Gluonen zu manipulieren und von ein Makrokondensat auf der Größenskala von Galaxien: Denn im Prinzip ist alles identisch, wenn es sich nicht bewegt. Schließlich setzt CC der Quantenwelt sein echtes Kontinuum entgegen. der Raum besteht aus einem einzigen Stück! Es ist seiner Ansicht nach die einzige Raumtheorie, die den Urknall und auch die Quantenwelt erklären kann.
CC wirft den Wissenschaftlern vor: Der Wissenschaftler sieht oft nur, was er sehen will. Aber zählt sich CC, so fragt sich der Rezensent, nicht gerade auch zu den Wissenschaftlern? Der Rezensent jedenfalls vertraut lieber der klassischen Physik, aber wünscht trotzdem - oder grade deswegen gute Unterhaltung bei diesem Buch.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 19. Oktober 2002
Kundenrezensionen:
3. Vorsicht
2. sehr visionär (die aktuell angezeigte Rezension)
1. Ultracool (eben die Absolute Kälte)
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